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Güde - die Herstellung

Seit 1910 werden Güde Messer in der weltweiten Messerhauptstadt Solingen aus einem Stück Stahl geschmiedet. Das besondere Gemisch des Stahls ist hierbei entscheidend: Für die perfekte Rostbeständigkeit sorgt Chrom und für einen guten Schnitt wird Molybdän & Vanadium benötigt. Güde ist eine sogenannte Gesenkschmiede. Die erhitzten Rohlinge werden in Gesenken, ähnlich wie Förmchen mittels eines Drucks von 2 Tonnen in Form gebracht.

Die weiteren Arbeitsschritte sind ein sich abwechselndes Erhitzen und Abkühlen bei Temperaturen von bis + 1050 Grad und - 80 Grad Celsius. Der Stahl verändert während diesem aufwändigen Prozess seine Struktur, wird bruchsicherer und flexibler, ohne jedoch an Härte einzubüßen. Nach diesen Temperatur-Wechselbädern werden die Messer grob in Form geschliffen und anschließend geplistet, das heißt fein glatt poliert. Nun folgt die Montage des Griffes. Jeder Griff wird feinpoliert genauso wie der Kropf, der für die perfekte Balance bei Güde Messern sorgt. Der letzte Schritt ist das Schärfen. Jedes Messer wird im Winkel von ca. 35 Grad von Hand abgezogen und erhält somit seine exzellente Schärfe.

So und nicht anders wurden richtige Messer gemacht. Die jahrelange Erfahrung bei der Herstellung sowie die besondere Behandlung des Stahls machten jeden Schmied bei Güde zu einem Meister seiner Zunft. Welches Messer Sie auch für den täglichen Gebrauch suchen, Güde bietet die komplette Bandbreite an Küchenmessern für jeden Verwendungszweck.